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Liebenswiller würde zum Stein # 49 führen. Nur wenn es die Vegetationsperiode erlaubt können wir direkt nordwest zwischen den Feldern des Grundackers zum Fahrweg beim Chlingler hochsteigen.) Beim Chlingler steht der Stein # 50. Wenige Schritte ostwärts und wir stehen bei der # 51. Von hier bis zum Waldrand bietet sich die schönste Panorama-Aussicht der Ostgrenze, über Liebenswiller, die Burg Landskron und ganz Rodersdorf. Wir steigen hoch bis zum Waldrand und stehen schon bald vor dem Stein # 52. Ein Weglein, früher markiert vom Club Vosgien, schlängelt sich nun der Grenze nach bis zum nördlichsten Punkt von Rodersdorf, dem Stein # 60. Die Wegspur ist besonders in feuchten Witterungsperioden etwas umsichtig zu begehen! Beim Stein # 60 können wir einen Abstecher nach St.Brice zur gleichnamigen Kapelle unternehmen. Sie ist als Kulturgut im "Patrimoine de la France" verzeichnet. Im Bauernhof daneben kann der Wanderer Getränke und kleine Mahlzeiten geniessen. Gut gestärkt wandern wir zur Grenze zurück und folgen ihr in westlicher Richtung bis zum Stein # 75. Dieses ganze Stück ist vom Club Vosgien beschildert worden. Besonders zu erwähnen ist die "Grosse Buche" zwischen 63 und 64, die beschildert ist. Bald zweigt ein Weglein zum Banntagsplatz von Rodersdorf ab. Dort kann Mitgebrachtes gebrätelt werden. Beim Stein # 65 queren wir das Strässchen nach Oltingue (Achtung: kein Fahrsträsschen, nur für Velos und Fussgänger und ohne Waren erlaubt!). Der Weg ist ordentlich, hat aber in Regenperioden "nasse Senken" die jedoch umgehbar sind. Der Stein # 75 dann mit der spektakulärsten Grenzmarkierung: Nur gerade 22 Grad zeigt der Schweizer Grenzwinkel! Wenn man direkt vor diesem Stein steht sind Hüften und Arme in Frankreich! Wir folgen dem markierten Weg im Wald zurück bis zum Hof Estermann (wo die Buurestube zur Stärkung einlädt) und folgen dann dem Tersträsschen bis zur Birsig - auf der Karte die dunkelblaue Route. (Ausserhalb der Vegetationsperioden können wir den Wald beim Stein # 75 verlassen und seinem Rand entlang bis zur # 80 gelangen. Von dort an gehts bis zum Stein # 100 praktisch querfeldein, das heisst zwischen Feldern und kleinen Wäldern.) Will ein Wanderer alle Grenzsteine erleben kann er von dieser blauen Route immer wieder Seitensprünge zu den Steinen unternehmen - immer auf offiziellen Weglein. Das letzte Stück vom Biotop (Strengenbachbrücklein) bis zum Stein #100 bei der Strasse in Biederthal führt entlang von Pferdeweiden - auch da besser ausserhalb der Vegetationsperioden. An manchen Tagen üben sich hier Amazonen in der Reitkunst. Steine # 101 und # 102 lassen wir im Feld links liegen, folgen entlang der Hauptstrasse dem Fussgängerweglein zurück zur Grenze mit dem heute fast verschwundenen Stein # 103.Dort mündet auch das Fahrsträsschen in die Biederthalstrasse. Wir queren sie und folgen dem Grasweg bis zum Waldrand, vorbei an Obstbäumen und Stein # 104 bis wir am Waldrand # 105 erreichen. Von hier gehts steil hinauf. Beim #107 erreichen wir erneut ein Wegstück des Club Vosgien (Sentier circulaire Biederthal, Burg - Raemel, markiert mit roten Kreisen) und kommen so sicher zum südlichsten Punkt des Rodersdorfer Bannes. Auf dem offiziellen Wanderweg (markiert mit den gelben Rauten und der Richtung Mariastein) gehen wir ein paar